Benchmarking Analyst Plus

Benchmarking Analyst
Struktur- und Leistungsdaten

Der Fokus des Benchmarking Analyst Plus liegt auf dem Vergleich von Leistungs-, Struktur- und Qualitätsdaten des Krankenhauses mit einer Vergleichsgruppe. Neben der vollständigen Referenz (bestehend aus allen Krankenhäusern der InterNova-Datenbank) können wir in Abstimmung mit Ihnen auch speziell auf Ihr Leistungssprektrum und Ihre Versorgungsstufe zugeschnittene Vergleichsgruppen für Sie zusammenstellen.

Neben realen Vergleichsgruppen steht Ihnen mit den sogenannten Erwarteten Werten auch eine virtuelle Referenzgruppe zur Verfügung, die auf den Durchschnittswerten der in Ihrem Haus vorkommenden DRGs unter zusätzlicher Berücksichtigung des PCCLs basiert. Es handelt sich dabei also um eine fallmix- und pccl-homogene Vergleichsgruppe, die Vergleiche unter Eliminierung des Einflusses unterschiedlicher Schweregrade und Komplikationsraten zwischen den Krankenhäusern ermöglicht.

Benchmarking Analyst
Die Dimension "Klinische Gruppen"

Um die Datenmenge für die Analyse entsprechend der Fragestellung einzuschränken, stehen Ihnen insgesamt 20 Dimensionen zur Verfügung, darunter unter anderem Aufnahmedatum, Entlassungsdatum, Fachabteilung, Aufnahmeanlass, PCCL, Beatmungsdauer, usw.

Eine besondere Rolle kommt der Dimension Klinische Gruppen zu, in der über die Hauptdiagnose und/oder Hauptprozedur definierte Fallgruppen (z.B. Schlaganfälle, Herzinfarktpatienten, Hüftendoprothetik) abgebildet werden. Diese Fallgruppen verteilen sich oft über zahlreiche verstreute Basis-DRGs oder gar über mehrere MDCs und können durch die Dimension "Klinische Gruppen" direkt mit einem Klick angewählt werden.

Benchmarking Analyst
Qualitätsdaten

Ausgewählte Qualitätsindikatoren wie die Mortalitätsrate oder der Anteil an MRE-Infektionen ermöglichen Ihnen wahlweise auf Ebene des Gesamthauses, einer Fachabteilung oder einer DRG Qualitätsprobleme frühzeitig zu erkennen, die Ursachen zu analysieren und Maßnahmen zur Gegensteuerung einzuleiten. Über die Funktion Drillthrough nach MCS können Sie sofort die den Indikatoren zugrunde liegenden Einzelfälle identifizieren, um z.B. eine nachträgliche Analyse einzelner Behandlungsverläufe anzustellen.

Ein noch differenzierteres Frühwarnsystem für Fehlentwicklungen steht Ihnen übrigens auch im Trending Analyst zur Verfügung.

Benchmarking Analyst
Ablauforganisation

Die Diagramme zur Ablauforganisation helfen Ihnen dabei Optimierungspotential in der Ereigniskette Aufnahme -> Operation -> Entlassung zu erkennen. Neben der Verteilung der Aufnahmen und Entlassungen auf die einzelnen Wochentage werden auch Fälle mit erhöhter präoperativer Verweildauer nach Aufnahmewochentag dargestellt.

Benchmarking Analyst Top-20
Top-20-DRGs

Der Abschnitt Top-20-DRGs schließlich zeigt Ihnen die Verweildauer wahlweise der zwanzig häufigsten oder umsatzstärksten DRGs oder (virtuellen) Basis-DRGs. Diese werden für die ausgewählte Fallmenge hinsichtlich der durchschnittlichen Verweildauer und dem effektiven Relativgewicht mit denen der Referenz verglichen.

DRGs, deren Verweildauer um mehr als 20 Prozent abweicht, werden orange hervorgehoben, Abweichungen um 30% und mehr rot. So erkennen Sie auf einen Blick, bei welchem Leistungsbereich weiterer Analysebedarf besteht. Die letzte Spalte der Tabelle zeigt Ihnen, wie viele Belegungstage Sie bei der gegebenen Verweildauer im Vergleich zur Referenz mehr oder weniger aufbringen müssen. DRGs, bei denen Sie relativ zur Vergleichsgruppe Belegungstage einsparen sind grün gekennzeichnet.

Dadurch, dass die Parameter Zeitraum und Fachabteilung getrennt für die beiden Seiten des Vergleichs eingestellt werden können, lassen sich auch krankenhaus-interne Vergleiche zwischen Fachabteilungen oder verschiedenen Zeiträumen anstellen.

DRGs und Fachabteilungen
Berichtsblatt "DRGs und Fachabteilungen"

Im separaten Berichtsblatt "DRGs und Fachabteilungen" können Sie aus den zur Verfügung stehenden Kennzahlen drei auswählen und deren Werte für Krankenhaus und Vergleichsgruppe einschließlich der Abweichung auf Ebene von entweder der DRGs oder der Fachabteilungen darstellen.

Über die Mögklichkeit nach der Spalte "Abweichung" zu sortieren, können Sie auf diese Weise schnell die Fallgruppen mit den auffälligsten Abweichungen identifizieren. Die Einstellung einer Mindestfallzahl ermöglicht es dabei, zahlenmäßig unbedeutende DRGs bzw. (virtuelle) Basis-DRGs herauszufiltern.

Weiterhin können in diesem Blatt z.B. die Top-50-DRGs ausgewählt und als Filter in die DRG-Dimension übertragen werden. Dadurch ist es einfach möglich, Leistungsgruppen, die im eigenen Krankenhaus keine Rolle spielen, auch für die Referenzgruppe aus der Analyse auszuschließen.

Die wichtigsten Features in Kürze

  • Passgenaue Vergleiche durch bequeme Auswahl der bei Ihnen erbrachten DRGs
  • Interne Vergleiche zwischen unterschiedlichen Zeiträumen oder verschiedenen Fachabteilungen
  • Erwartete Werte - eine bezüglich Schweregrad und Fallmix an Ihr Haus angepasste virtuelle Referenzgruppe
  • Drillthrough-Funktionalität ermöglicht den Zugriff auf die Einzelfalldaten (MCS).
  • Die Dimension Verweildauerklassen ermöglicht eine differenzierte Analyse nach den Grenzverweildauern und der mittleren Verweildauer nach Katalog.
  • Freie Wahl des Analysezeitraums nach Aufnahme- und Entlassungsdatum (Überlieger)
  • Häufig verwendete Kombinationen von Abfrageparametern können abgespeichert und mit einem Mausklick schnell wieder aufgerufen werden.