Fokus Reports: Projektbezogene Monitoring-Berichte

Zeigen sich im Klinik-Cockpit oder einer anderen Berichtsquelle Auffälligkeiten, können als erster Schritt mögliche Ursachen und Auslöser mit den Analysewerkzeugen von Fokus Workbench aufgespürt werden. Im Regelfall werden dann in einem zweiten Schritt Maßnahmen erarbeitet, die die Entwicklung des Leistungsgeschehens wieder in die gewünschten Bahnen lenken sollen. Um die Wirksamkeit der ergriffenen Maßnahmen zu überwachen, sind speziell auf den bearbeiteten Problembereich abgestimmte Monitoring-Berichte hilfreich, die wir gerne zusammen mit Ihnen entwickeln. Für häufig auftretende Fragestellungen existieren bereits Berichtsvorlagen, die nur noch anhand des konkreten Einzelfalls parametrisiert und angepasst werden müssen.

Beispiel 1: Entwicklung der Verweildauer in problematischen DRGs

Das zentrale Medizincontrolling hat bei der Analyse der Verweildauer-Werte der allgemeinchirurgischen Klinik mit dem Benchmarking Analyst Plus festgestellt, dass besonders die Verweildauern der DRGs K06D und G24Z deutlich über den jeweiligen Katalogverweildauern des Fallpauschalenkataloges liegen. In einer Teambesprechung mit dem Chefarzt, den Oberärzten sowie der Pflegedienstleitung wurde das Klinik-Personal für die Verweildauer-Problematik sensibilisiert und mögliche Hintergründe diskutiert. Als Hauptursache wurden eine zu hohe präoperative Aufenthaltsdauer identifiziert, die ihrerseits durch eine Optimierung der OP-Planung nun gesenkt werden soll. Der Erfolg dieser Maßnahme soll für die Dauer eines Jahres überwacht werden.

Entwicklung der Verweildauer in der DRG G24Z
Entwicklung der Verweildauer in der DRG G24Z

Beispiel 2: Entwicklung der Kodierhäufigkeit von unterrepräsentierten Nebendiagnosen

Aufgrund eines im Vergleich zu anderen kardiologischen Kliniken relativ niedrigen CMIs wurde die Kodierqualität mit Hilfe des Kodierqualität Analyst Plus von InterNova untersucht. Ein Vergleich der Häufigkeit der cc-relevanten Nebendiagnosen hat dabei ergeben, dass eine Reihe von ICD-Kodes im Vergleich zum Benchmark deutlich unterrepräsentiert ist. Nach einer Schulung des an der Dokumentation und der Kodierung beteiligten Personals wird die Entwicklung der Häufigkeit ausgewählter Nebendiagnosen für ein Jahr verfolgt, um den Erfolg der Schulung zu überwachen und ggf. weitere Maßnahmen ergreifen zu können.

Ausschnitt
Entwicklung der Kodierhäufigkeit des ICD-Kodes N18.3